{"id":1509,"date":"2017-11-14T19:24:43","date_gmt":"2017-11-14T17:24:43","guid":{"rendered":"http:\/\/ulibauer.de\/blog\/?p=1509"},"modified":"2017-11-14T19:35:54","modified_gmt":"2017-11-14T17:35:54","slug":"google-voice-kit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.ulibauer.de\/?p=1509","title":{"rendered":"Google Voice Kit"},"content":{"rendered":"<p>Wer Lust hat zum Basteln und ein paar Stunden Zeit sowie einen Raspberry Pi 3 \u00fcbrig hat, kann sich f\u00fcr \u20ac 30 einen Google Home Lautsprecher auf den Tisch stellen; momentan allerdings noch mit der Einschr\u00e4nkung, dass das Ding nur Englisch versteht\/spricht. M\u00f6glich macht dies das\u00a0<a href=\"https:\/\/aiyprojects.withgoogle.com\/voice\">Google Voice Kit<\/a>, eine Mischung aus Pappschachtel, Raspberry Pi, etwas zus\u00e4tzlicher Hardware und geeigneter Software.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Das Voice Kit kann man bei <a href=\"https:\/\/shop.pimoroni.de\/products\/google-aiy-voice-kit\">Pimoroni <\/a>f\u00fcr \u20ac 30 inklusive Versand kaufen. Es besteht aus einer Pappschachtel, einem Board f\u00fcr den Raspberry Pi, Lautsprecher, Mikrofon und Kabel sowie eine aufw\u00e4ndig gemachte und ausgezeichnete Anleitung\/Dokumentation. Was man noch braucht: einen Raspberry Pi 3, eine speziell angepasste Version von <a href=\"https:\/\/dl.google.com\/dl\/aiyprojects\/voice\/aiyprojects-latest.img.xz\">Raspbian<\/a>\u00a0(Download) und einen sehr kleinen Kreuzschlitzschraubendreher.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ulibauer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_20171113_160941.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1521 size-medium\" src=\"http:\/\/ulibauer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_20171113_160941-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blog.ulibauer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_20171113_160941-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.ulibauer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_20171113_160941-768x576.jpg 768w, https:\/\/blog.ulibauer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_20171113_160941.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ich werde hier nicht im Einzelnen beschreiben, wie bei dem Projekt vorzugehen ist. Dies wird auf der <a href=\"https:\/\/aiyprojects.withgoogle.com\/voice#assembly-guide\">Webseite des Projekts<\/a> vorbildlich dargestellt. Stattdessen nur ein knapper Erfahrungsbericht (und eine Warnung).<\/p>\n<h2>Hardware<\/h2>\n<p>Ausgangspunkt ist ein Raspberry Pi 3. Der Raspberry wird um eine kleine Platine und mehrere Kabelanschl\u00fcsse erg\u00e4nzt. Das Ganze ist unkompliziert und in wenigen Minuten erledigt. Als einziges Werkzeug wird ein Kreuzschlitzschraubendreher 1.5 ben\u00f6tigt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ulibauer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_20171110_172325.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1523 size-medium\" src=\"http:\/\/ulibauer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_20171110_172325-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blog.ulibauer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_20171110_172325-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.ulibauer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_20171110_172325-768x576.jpg 768w, https:\/\/blog.ulibauer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_20171110_172325.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<h2>Schachtel<\/h2>\n<p>Jetzt wird es schon deutlich komplizierter, wenn auch nicht wirklich schwierig. Man muss zwei Schachteln falten, den Lautsprecher einsetzen und anschlie\u00dfen, das Mikrofon festkleben und alles in die richtige Form bringen. Dazu habe ich eine ganze Weile gebraucht; vielleicht habe ich mich einfach bl\u00f6d angestellt. Besonders darauf achten, dass die Lautsprecherkabel fest mit dem kleinen Board verbunden sind. Bei mir haben sie sich wieder gel\u00f6st, was \u00e4u\u00dferst l\u00e4stig ist, weil man jetzt eigentlich die ganze Chose wieder auseinanderbasteln muss. Letztlich habe ich zur Schere gegriffen, um mir das zu ersparen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ulibauer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_20171111_125406.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1524 size-medium\" src=\"http:\/\/ulibauer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_20171111_125406-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blog.ulibauer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_20171111_125406-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.ulibauer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_20171111_125406-768x576.jpg 768w, https:\/\/blog.ulibauer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_20171111_125406.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<h2>Software<\/h2>\n<p>Das Voice Kit arbeitet mit eine speziell angepassten Version von Raspbian, die man hier <a href=\"https:\/\/dl.google.com\/dl\/aiyprojects\/voice\/aiyprojects-latest.img.xz\">herunterladen<\/a> kann. Mit <a href=\"https:\/\/etcher.io\/\">etcher.io<\/a>\u00a0(Mac,Linux,Windows) kann man sie auf eine microSD-Card schreiben. Zur Einrichtung muss man Tastatur und Maus an den Raspberry Pi anschlie\u00dfen; bei mir hat es mit einer Funkmaus\/-tastatur geklappt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ulibauer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_20171111_182252.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1525 size-medium\" src=\"http:\/\/ulibauer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_20171111_182252-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blog.ulibauer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_20171111_182252-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.ulibauer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_20171111_182252-768x576.jpg 768w, https:\/\/blog.ulibauer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_20171111_182252.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das Einschieben der microSD-Card ist etwas fummelig. Damit ich sie bei Bedarf wieder entfernen kann, ohne die ganze Pappschachtel auseinanderzunehmen, habe ich ein kleines St\u00fcck Klebeband an der Karte befestigt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ulibauer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_20171114_100153.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1522 size-medium\" src=\"http:\/\/ulibauer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_20171114_100153-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blog.ulibauer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_20171114_100153-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.ulibauer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_20171114_100153-768x576.jpg 768w, https:\/\/blog.ulibauer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_20171114_100153.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Software bietet eine Reihe von Skripten auf dem Desktop, mit deren Hilfe man die grundlegenden Funktionen des Voice Kit testen und einrichten kann. Wer sp\u00e4ter das Google Voice Kit von einem anderen Rechner aus verwalten will, sollte in der raspi-config den Punkt &#8222;Interfaces&#8220; ausw\u00e4hlen und dort SSH aktivieren.<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Was man ohne weitere Arbeiten bekommt: Einen funktionierenden Google Assistant Lautsprecher, der auf englische Anweisungen reagiert und die Antworten ebenfalls auf Englisch liefert. Der Funktionsumfang entspricht in etwa dem beispielsweise f\u00fcr Android Smartphones verf\u00fcgbaren Assistant.<\/p>\n<p>Das Mikrofon ist recht empfindlich und versteht Anweisungen sehr gut, auch wenn sie etwas weiter entfernt gesprochen werden. Die Ausgabe des Lautsprechers ist \u00fcberraschend gut und taugt durchaus auch mal f\u00fcr gelegentliches Musik h\u00f6ren; die Qualit\u00e4t entspricht einem ordentlichen K\u00fcchenradio.<\/p>\n<p>Und wer weder einen Raspberry Pi 3 noch Lust zum Basteln hat: Den Google Home Mini Lautsprecher gibt es f\u00fcr \u20ac 60. Hier spricht der Google Assistant auch Deutsch.<\/p>\n<p>Es bleibt eine grundlegende Entscheidung, ob man ein Ger\u00e4t wie das Google Voice Kit im Haus haben will. Wer gro\u00dfen Wert auf den Schutz seiner Privatsph\u00e4re legt, ist hier sicher\u00a0 falsch. Alles, war man nach den Keywords &#8222;okay, google&#8220; und &#8222;hey, google&#8220; sagt, landet auf den Servern von Google.<\/p>\n<p>Ein kleines Beispiel: Meine Frau und ich unterhielten uns vor ein paar Tagen dar\u00fcber, wie viel Geld wir monatlich zur Verf\u00fcgung haben. W\u00e4hrend der Einrichtung des Google Voice Kit stie\u00df ich auf den <a href=\"https:\/\/myaccount.google.com\/activitycontrols\">Servern von Google<\/a> unter dem Punkt &#8222;Sprach-&amp; Audioaktivit\u00e4ten&#8220; auf die (teilweise) Aufzeichnung dieser Unterhaltung.\u00a0 Wie es dazu kommen konnte, wei\u00df ich nicht. Ich vermute, dass der Google Assistant auf meinem Smartphone versehentlich aktiv war und die Unterhaltung gespeichert hat. Vielleicht war auch das Google Voice Kit schon weiter als ich dachte und hat quer durch die Wohnung Teile des Gespr\u00e4chs aufgenommen und gespeichert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer Lust hat zum Basteln und ein paar Stunden Zeit sowie einen Raspberry Pi 3 \u00fcbrig hat, kann sich f\u00fcr \u20ac 30 einen Google Home Lautsprecher auf den Tisch stellen; momentan allerdings noch mit der Einschr\u00e4nkung, dass das Ding nur &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.ulibauer.de\/?p=1509\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-1509","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.ulibauer.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1509","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.ulibauer.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.ulibauer.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.ulibauer.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.ulibauer.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1509"}],"version-history":[{"count":18,"href":"https:\/\/blog.ulibauer.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1509\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1532,"href":"https:\/\/blog.ulibauer.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1509\/revisions\/1532"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.ulibauer.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1509"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.ulibauer.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1509"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.ulibauer.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1509"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}