{"id":1379,"date":"2017-04-29T12:40:59","date_gmt":"2017-04-29T10:40:59","guid":{"rendered":"http:\/\/ulibauer.de\/blog\/?p=1379"},"modified":"2017-06-12T13:13:23","modified_gmt":"2017-06-12T11:13:23","slug":"medion-akoya-e2228t-ein-paar-hinweise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.ulibauer.de\/?p=1379","title":{"rendered":"Medion Akoya E2228T: Ein paar Hinweise"},"content":{"rendered":"<p>Ich konnte nicht widerstehen &#8230; Schon eine Weile war ich neugierig auf einen leichten und kleinen Rechner, der sowohl als halbwegs handliches Tablet als auch als &#8222;vollwertiger&#8220; Rechner funktioniert. Das Medion Convertible Notebook von Aldi schien mir kein schlechtes Angebot zu sein, zumal ich bislang ausgesprochen gute Erfahrungen mit Medion-Rechnern gemacht hatte.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Das Medion Akoya E2228T ist nat\u00fcrlich kein Leistungsmonster, aber f\u00fcr meine Bed\u00fcrfnisse &#8211; Surfen, Streamen, Kommunizieren, Officearbeiten &#8211; erf\u00fcllt es die Minimalanforderungen recht gut: Es hat ein Full HD Display, 4 GB RAM und immerhin 64 GB SSD-Speicher. Es unterscheidet sich dadurch recht deutlich von vergleichbaren Angeboten, die oft nur 2 GB RAM, 32 GB Speicher und einen niedrig aufl\u00f6senden Bildschirm haben. Was die 64 GB gro\u00dfe SSD angeht, war ich zuerst skeptisch. Wenn man entsprechend damit umgeht, reichen die 64 GB jedoch gut aus.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1377\" src=\"http:\/\/ulibauer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/IMG_20170427_1131511-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blog.ulibauer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/IMG_20170427_1131511-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.ulibauer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/IMG_20170427_1131511-768x576.jpg 768w, https:\/\/blog.ulibauer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/IMG_20170427_1131511.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<h2>Sind 64 GB genug?<\/h2>\n<p>Die Antwort auf die Frage ist ein uneingeschr\u00e4nktes jein. F\u00fcr eine Windows-Installation <strong>und<\/strong> viele Daten sind 64 GB knapp. Wer seine Daten jedoch konsequent in die Cloud und\/oder auf eine microSD Card auslagert, kommt mit 64 GB gut aus, vorausgesetzt er installiert nur die wirklich notwendigen Programme. Au\u00dferdem besteht noch die M\u00f6glichkeit, die Pfade wichtiger Standardordner wie beispielsweise Bilder, Dokumente, Downloads usw. auf die SD Card zu verschieben. Auch dadurch l\u00e4sst sich auf der SSD Platz sparen.<\/p>\n<p>Nach der Ersteinrichtung waren bei mir noch 40 GB frei; der Windows-Ordner hatte eine Gr\u00f6\u00dfe von 17 GB. Nachdem ich das <strong>Creators Update<\/strong>\u00a0(dauert ewig &#8230; nicht verzagen) aufgespielt und einige zus\u00e4tzliche Programme installiert sowie \u00fcberfl\u00fcssige mitgelieferte Programme deinstalliert hatte, waren noch 20 GB auf der SSD frei. Allerdings belegten die \u00dcberreste des Creators Updates (die Ordner $get_current, $Windows.BT, Windows Update und Windows.old) noch viele GB.<\/p>\n<p>Wer nicht mehr zur alten Windows-Version zur\u00fcck will, kann diese Ordner l\u00f6schen. Den Ordner Windows.old allerdings nur \u00fcber den Umweg der &#8222;Einstellungen&#8220;. Windows-Taste+i &#8211;&gt; System &#8211;&gt; Speicher &#8211;&gt; tempor\u00e4re Dateien. Dort &#8222;Vorherige Windows-Version&#8220; ausw\u00e4hlen und auf &#8222;Dateien entfernen&#8220; klicken. Der L\u00f6schvorgang dauert eine ganze Weile. Danach waren 33 GB auf der SSD frei. \u00a0Damit kann ich gut leben.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ulibauer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/temp_dateien.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1392 size-medium\" src=\"http:\/\/ulibauer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/temp_dateien-300x201.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"201\" srcset=\"https:\/\/blog.ulibauer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/temp_dateien-300x201.jpg 300w, https:\/\/blog.ulibauer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/temp_dateien-768x515.jpg 768w, https:\/\/blog.ulibauer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/temp_dateien.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\u00a0 \u00a0<a href=\"http:\/\/ulibauer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/speicher.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1391 size-medium\" src=\"http:\/\/ulibauer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/speicher-300x226.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"226\" srcset=\"https:\/\/blog.ulibauer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/speicher-300x226.jpg 300w, https:\/\/blog.ulibauer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/speicher-768x579.jpg 768w, https:\/\/blog.ulibauer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/speicher.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<h2>Dual Boot: eher nicht (oder doch \ud83d\ude42<\/h2>\n<p>Obwohl streng genommen genug Platz auf der SSD ist, um noch ein Linux Betriebssystem zu installieren, rate ich davon ab. Zum einen haben Windows-Partitionen die Tendenz, sich st\u00e4ndig und fast unmerklich zu f\u00fcllen, zum anderen gibt es H\u00fcrden im BIOS\/UEFI und bei der Verschl\u00fcsselung.<\/p>\n<p>Im Auslieferungszustand des Akoya ist das Laufwerk C: mit Bitlocker verschl\u00fcsselt. Dies hat zur Folge, dass der Rechner nur im &#8222;secure mode&#8220; richtig startet. Als ich im UEFI \u00a0den &#8222;secure mode&#8220; abschaltete und den Rechner neu startete, meckerte Windows sofort \u00fcber Probleme mit der Bitlocker-Verschl\u00fcsselung. Au\u00dferdem l\u00e4sst sich im BIOS\/UFI kein &#8222;legacy mode&#8220; ausw\u00e4hlen; dies ist aber bei manchen Linux-Distributionen eine Voraussetzung f\u00fcr die erfolgreiche Installation. Und nicht zuletzt wollte der Akoya nicht von meinem Linux-Installationsstick \u00a0starten. Aus all diesen Gr\u00fcnden habe ich die Finger von der Einrichtung eines Dual-Boot-Systems gelassen, so schwer mir das auch f\u00e4llt.<\/p>\n<p><strong>Update:<\/strong> <a href=\"http:\/\/ulibauer.de\/blog\/?p=1408\">Jetzt habe ich doch Linux neben Windows installiert<\/a>.<\/p>\n<p><del>Jetzt habe ich doch tats\u00e4chlich einen Rechner, auf dem nur Windows l\u00e4uft!<\/del><\/p>\n<h2>Cloud-Dienste<\/h2>\n<p>Bei beengtem Festplattenplatz macht es Sinn, Dateien in die Cloud auszulagern bzw. auf einem externen Medium &#8211; in diesem Fall eine microSD Card &#8211; zu speichern und zu synchronisieren.<\/p>\n<p>Auch das ist nicht v\u00f6llig ohne Probleme. So schreibt der Google Drive Client nur auf ntfs-formatierte Medien und Dropbox weigert sich, auf bewegliche Medien (SD Card) zu schreiben. In beiden F\u00e4llen muss die Datentr\u00e4gerverwaltung von Windows ran. Dort kann man die microSD Card mit dem Dateisystem ntfs formatieren und ihr einen zus\u00e4tzlichen Pfad zuweisen. Rechtsklick auf das Laufwerk &#8211;&gt; &#8222;Laufwerksbuchstaben und -pfade \u00e4ndern&#8220; &#8211;&gt; &#8222;Hinzuf\u00fcgen&#8220; &#8211;&gt; &#8222;in folgendem leeren NTFS-Ordner bereitstellen&#8220; &#8211;&gt; \u00a0&#8222;Durchsuchen&#8220;. Ich habe den zuvor erstellten Ordner &#8222;C:\\32gb-sd&#8220; gew\u00e4hlt. Durch diese \u00c4nderung wird der Dopbox-Client ausgetrickst: Er glaubt jetzt, auf ein nicht bewegliches Medium (Festplatte) zu schreiben.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ulibauer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/pfad_aendern.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1393 size-medium\" src=\"http:\/\/ulibauer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/pfad_aendern-300x238.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"238\" srcset=\"https:\/\/blog.ulibauer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/pfad_aendern-300x238.jpg 300w, https:\/\/blog.ulibauer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/pfad_aendern-768x608.jpg 768w, https:\/\/blog.ulibauer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/pfad_aendern.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<h2>Touch me<\/h2>\n<p>Klar &#8211; das Medion Notebook ist auch ein Tablet. Trotzdem: Windows 10 und Touchbedienung ist (noch) ein ziemlicher Krampf. W\u00e4hrend ich die Bedienung eines <a href=\"http:\/\/ulibauer.de\/blog\/?p=1031\">Windows Smartphones<\/a> ausgesprochen gut fand, kann ich das von der hier vorliegenden (Hybrid)Variante von &#8222;normalem&#8220; Windows und Touchbedienung nach Tablet-Art nicht behaupten. Die unterschiedlichen Bedienungsweisen funktionieren f\u00fcr sich genommen recht gut, nicht aber in Kombination. Nutzt man den Akoya-Rechner im Notebook-Modus ist alles wie gewohnt &#8211; Windows mit Maus und Tastatur halt. Im Tablet Modus wird es schwierig, da es zum einen die auf Touchbedienung eingerichteten Felder gibt (relativ gro\u00df, gut reagierend), zum anderen aber auch die Jahrzehnte alten Schaltfl\u00e4chen usw. von Windows (zu klein, schlecht zu treffen, schlecht reagierend).<\/p>\n<p>Wer sich auf das Akoya Convertible einl\u00e4sst muss lernen, damit zu leben. Noch ist es f\u00fcr mich zu fr\u00fch f\u00fcr ein abschlie\u00dfendes Urteil. Android-Tablets oder iPads sind momentan deutlich intuitiver zu bedienen. Ich gehe davon aus, dass ich das Akoya wohl h\u00e4ufiger als Notebook und nur gelegentlich als Tablet nutzen werde. Mal schaun.<\/p>\n<p>Ansonsten ist das Akoya kompakt, recht leicht, mit einem guten Bildschirm und leistungsf\u00e4hig genug f\u00fcr nicht all zu anspruchsvolle Alltagsaufgaben. Und das zu einem guten Preis.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich konnte nicht widerstehen &#8230; Schon eine Weile war ich neugierig auf einen leichten und kleinen Rechner, der sowohl als halbwegs handliches Tablet als auch als &#8222;vollwertiger&#8220; Rechner funktioniert. 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