{"id":1185,"date":"2016-09-13T22:02:12","date_gmt":"2016-09-13T20:02:12","guid":{"rendered":"http:\/\/ulibauer.de\/blog\/?p=1185"},"modified":"2016-09-13T22:12:10","modified_gmt":"2016-09-13T20:12:10","slug":"readymedia-minidlna-als-einfacher-medienserver-fuer-den-raspberry-pi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.ulibauer.de\/?p=1185","title":{"rendered":"ReadyMedia (minidlna) als einfacher Medienserver f\u00fcr den Raspberry Pi"},"content":{"rendered":"<p>Wer einen Raspberry Pi als Medienserver betreiben will, nimmt oft Kodi (fr\u00fcher: XBMC). Meist bedeutet dies, dass der Raspi ausschlie\u00dflich als Mediencenter genutzt wird. Wer seinen Raspi als Desktop-Rechner nutzen will, braucht eine andere L\u00f6sung &#8211; einen Medienserver, der still und unauff\u00e4llig im Hintergrund l\u00e4uft. ReadyMedia (minidlna) ist eine solche L\u00f6sung.<!--more--><\/p>\n<p>In meinem Haus in Irland benutze ich (auch) einen Raspberry Pi 3 als ganz normalen <a href=\"http:\/\/ulibauer.de\/blog\/?p=650\">Desktop-Rechner<\/a>. (Er klebt an der R\u00fcckseite des Monitors). Ich habe <a href=\"https:\/\/ubuntu-mate.org\/raspberry-pi\/\">Ubuntu Mate 16.04<\/a> darauf installiert. Ubuntu Mate bringt fast alles f\u00fcr den nicht allzu anspruchsvollen Computeralltag mit und l\u00e4uft stabil und mit guter Geschwindigkeit. Auch noch Kodi auf dem Rechner zu haben, schien mir \u00fcberdimensioniert, wollte ich doch nur eine L\u00f6sung, die mir auf dem Raspi &#8222;gelagerte&#8220; Videos und Musik auf Smartphone und iPad bringt.<\/p>\n<h3>Herunterladen und konfigurieren<\/h3>\n<p>Mit <a href=\"https:\/\/sourceforge.net\/projects\/minidlna\/\">ReadyMedia<\/a> (minidlna) habe ich eine verbl\u00fcffend einfache L\u00f6sung gefunden, die genau das problemlos erledigt.<\/p>\n<pre> sudo apt-get install minidlna<\/pre>\n<p>l\u00e4dt das Programm herunter und installiert es.<\/p>\n<p>Eine grafische Oberfl\u00e4che gibt es nicht; die Konfiguration wird \u00fcber die Bearbeitung einer Textdatei vorgenommen. Viel zu konfigurieren ist im Normalfall nicht. Einfach die Konfigurationsdatei \u00f6ffnen, z.B. so:<\/p>\n<pre>sudo nano \/etc\/minidlna.conf<\/pre>\n<p>Die meisten Vorgaben k\u00f6nnen \u00fcbernommen werden, anzupassen sind lediglich die folgenden Zeilen:<\/p>\n<pre><code>\/etc\/minidlna.conf\r\n ---\r\n media_dir=M,\/mnt\/ext\/Music\r\n media_dir=P,\/mnt\/ext\/Pictures\r\n media_dir=V,\/mnt\/ext\/Videos\r\n friendly_name=Raspberry Pi\r\n inotify=yes<\/code><\/pre>\n<p>Die ersten drei Zeilen sagen minidlna, wo die Dateien (<strong>M<\/strong>usic, <strong>P<\/strong>ictures, <strong>V<\/strong>ideo) zu finden sind. Einfach an die eigenen Bed\u00fcrfnisse anpassen. Ich habe momentan nur Videos, deshalb gen\u00fcgt bei mir diese Zeile:<\/p>\n<pre> media_dir=home\/uli\/Videos.<\/pre>\n<p>Die vorletzte Zeile gibt dem Rechner einen selbstgew\u00e4hlten Namen, die letzte sagt minidlna, dass es die Medienbibliothek automatisch auf dem Laufenden halten soll.<\/p>\n<p>Jetzt noch minidlna starten mit<\/p>\n<p><code>service minidlna start<\/code><\/p>\n<p>und wir haben einen leichtgewichtigen und gut funktionierenden Medienserver.<\/p>\n<h3>Clients<\/h3>\n<p>Auf meinem Android Smartphone nutze ich <a href=\"https:\/\/play.google.com\/store\/apps\/details?id=de.avm.android.fritzappmedia\">Fritz!App Media<\/a>, auf dem iPad <a href=\"https:\/\/itunes.apple.com\/us\/app\/mconnect-player-free\/id507379024?mt=8\">mconnectFree<\/a>. Beide Apps finden den minidlna-Server automatisch und spielen alle g\u00e4ngigen Medien ab. Wer will, kann auf beiden Plattformen <a href=\"http:\/\/www.videolan.org\/vlc\/index.html\">VLC<\/a> benutzen. Der minidlna-Server taucht im Men\u00fc &#8222;Lokales Netzwerk&#8220; auf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer einen Raspberry Pi als Medienserver betreiben will, nimmt oft Kodi (fr\u00fcher: XBMC). Meist bedeutet dies, dass der Raspi ausschlie\u00dflich als Mediencenter genutzt wird. 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